Welche Auflösung ist die Richtige?

Juli 22, 2010 von · 4 Kommentare 

Wenn man sich an das Design einer neuen WebPräsents macht, kommt immer wieder die Frage in welche Auflösung die Homepage denn erstellt werden soll. Oft muss man da zwischen Marketing und Praxis einen Kompromis finden.

Folgende Verhältnisse werden verwendet:

4:3 50%
5:4 28%
16:10 18%
15:9 1%

Quelle: www.webhits.de 

Es macht also immer noch Sinn, die Grafik an einer Auflösung von 4:3 anzupassen. Rund 40% aller Websurfer erreicht man leider immer noch mit einer tiefen Auflösung von 1024 x 768 Pixel, was nicht mehr dem neusten aber dem aktuellsten Stand der Technik entspricht.

Bei den Webbrowsern ist nach wie vor der Internet Exporer (62%) an erster Stelle, gefolgt vom Mozilla Firefox (30%). Auf andere Browser wie Safari, Opera, Chrome und co. braucht man keine Rücksicht zu nehmen, da sie weit abgeschlagen auf den hintersten Plätzen liegen und keine Relevanz aufweisen.

Dafür sind auf den meisten PC’s die aktuellen “Technologien” verfügbar, wie z.B. JavaScript 1.5 (99.7%), Java (96.1%), CSS (100%) und Cookies (98.8%).

Es sind sogar einige Plugins installiert: DHTML (60.9%), Windows Media Services (58%), Shockwave Flash (55.8%) und Adobe Acrobat (33.3%)

So mit diesen Details kannst du dich nun im Web-Dschungel gut zurecht finden und falls du ein Design entwickelst, dies den Gegebenheiten anpassen.

Viel Spass beim Umsetzen.

Marketing Massnahmen

Juli 7, 2010 von · Kommentar hinterlassen 

Zu jedem halbwegs vernünftigen Marketingplan gehören auch Marketingmassnahmen. Ich möchte dir hier ein paar Vorschläge bieten und mit einigen Kommentaren auf den Sinn und Unsinn dieser Massnahmen eingehen:

  • Direktmailings per Post oder per E-Mail (Achtung: keine E-Mails unaufgefordert zuschicken)
  • In der heutigen Zeit von “Keine Werbung” Kleber und Anti-Spam Software eher ein überflüssiger und teurer Weg, gemessen am Feedback

  • Eine regelmäßige Kundenzeitschrift per Post oder E-Mail
  • Die Zeitschrift muss dem Kunden einen echten Nutzen oder Mehrwert bieten und es muss sich lohnen die Lektüre zu lesen. Ebenfalls müssen spannende und hilfreiche Artikel darin verfasst sein

  • Kleinanzeigen oder größere Anzeigen in Zeitschriften und Zeitungen oder Lokalblätter/Vereinsjournal
  • Sehr kleine Anzeigen werfen einen komischen Blick auf die Werber. Beispiele sind Networkmarketings die viel Geld versprechen aber kein Geld für ein richtiges Inserat oder eine Anzeige haben.

  • Eintragung in Adressbücher und Branchenverzeichnisse (Gedruckt und auch online)
  • Dieser Schritt ist meist gratis und schnell zu realisieren, obwohl das Feedback vielleicht etwas ausbleibt. Wenn eine Homepage verlinkt wird, so muss diese absolut TOP sein.

  • TV/Radio-Werbung
  • Je nach Produkt oder Dienstleistung kann dieser eher teure Schritt sinnvoll sein. Die Produktion eines solchen Spots ist oft sehr zeitaufwändig und kostspielig.

  • Außenwerbung (Plakate, Flyer,  etc.)
  • An guten Positionen ein Plakat einzusetzen bietet viel Potenzial. z.B. neben einer Lichtsignalanlage (Ampel), wenns rot ist, haben die Autofahrer zeit zum lesen :-)

  • PR-Arbeit (Public Relation)
  • Tag der offenen Türe, mit entsprechendem Programm lockt viele Kunden an und weckt das Interesse.

  • Kostenlose Vorträge und Schnupper-Seminare abhalten
  • Halte Vorträge über den unbedingten Nutzen und die Vorteile deiner Produkte und Dienstleistungen oder verpacke diese gleich in ein Seminar. Gut ausgebildete Kunden erkennen den Wert deines Angebots schnell.

  • Networking betreiben
  • Hier gibt es mitlerweilen eine Fülle von kostenlosen Angeboten, z.B. XING, Facebook, MySpace, StudiVZ, usw.

  • Mitgliedschaft in Berufs-Verbänden
  • Kann als networking Plattform genutzt werden. Bedeutet aber, dass du dich regelmässig (auch Abends) zeigen musst. Der Zeitaufwand ist immer mit dem Nutzen zu vergleichen.

  • Gewinnen von Vertriebspartnern, Handelsvertretern oder Vermarktern
  • Strategische Zusammenarbeiten oder neue Vertriebsleute auf Provisionsbasis können viel Zusatzeinkommen bedeuten. 

  • Kooperationen mit anderen Unternehmen, Selbständigen oder Trainern
  • Eine Art Host / Benefitory Beziehung kann beiden Seiten ungeahnte Vorteile verschafen.

  • Eine eigene Website erstellen
  • Jede halbwegs seriöse Firma ist mit einer anständigen WebPräsents vertretten. Hierbei ist es unerlässlich einen professionellen Auftritt zu haben. Mit einer Homepage kann man sehr viel falsch machen, also Vorsicht.

  • Verbessern der eigenen Website
  • Dies sollte regelmässig erfolgen. Aktualisiere die Beiträge, stelle News ein oder update die Mitarbeiter- und Firmen-Fotos.

  • Systematisches Eintragen der Website in die Suchmaschinen
  • Hier kommen besonders Cost-Per-Click (CPC) Netzwerke zum tragen. Das wohl grösste ist Google AdWords.

  • Eintragung in kostenlosen und kostenpflichtigen Online-Marktplätzen
  • Nicht alles was etwas kostet, ist auch etwas Wert. Genau analysieren und beobachten, danach Entscheiden. 

  • Bereitstellen von kostenlosen Tipps oder anderen nützlichen Infos auf der Website, um Besucher anzulocken
  • Diese Tipps können auch in einer Kundenzeitschrift oder in Newslettern verwendet werden.

  • Webgestützte Partnerprogramme
  • Sogenannte Affiliate Programme bieten oft grosses Potenzial und kosten nur dann etwas, wenn der Kunde wirklich eine Bestellung abwickelt (Provision).

    Konjunktiv aber passiv

    November 12, 2009 von · Kommentar hinterlassen 

    konjunktiv_huhnliedGleich drei wichtige Tipps gebe ich dir in diesem Artikel mit auf den Weg, “Konjunktiv”, “Aber” und “Passiv” sind drei Fehler die du als erfolgreicher Rhetoriker und Sprachgenie nicht machen kannst!

    Zuerst zum “Konjunktiv
    Es gibt wohl keine schlimmere Wortgattung im Deutschen als das Konjunktiv, also die Möglichkeitsform (würde, täte, müsste, sollte). Eine äusserst unpräzise und wage Aussage zu einer unbestimmten Situation wird im Konjunktiv gesprochen.

    Wie oft schon hörte ich Dich sagen,
    Du würdest große Dinge wagen.

    Der Konjunktiv stellt eine äusserst unklare Aussage dar und der Sprecher will sich nicht auf seine Aussagen behaften lassen. Dies wirkt beim Empfänger immer skeptisch und ungewiss.

    Deshalb ist es sehr wichtig, niemals im Konjunktiv zu sprechen oder schreiben. Überlege dir gut was du ausdrücken willst, egal ob verbal oder schriftlich, und äussere dich dann klar und prazise zum Thema! So schaffst du Vertrauen und strahlst eine Selbstsicherheit im Umgang mit anderen Menschen aus.

     

    Dann zum “Aber

    Ein ebenfalls ganz schlimmes Wort ist “aber”, wenn du ein aber hörst, kannst du den Satz vor dem ABER streichen.

    Ich stimmte dir zu, aber aus folgendem Grund würde ich anders….

    Aber ist also eine klare Negation. Mit Negationen kann ich bei Gesprächspartnern höchstens eine Abwehr- und Konfrontationshaltung auslösen. Vertrauen erreiche ich immer nur mit Zustimmung! Deshalb, streiche das Wort “Aber” aus deinem Wortschatz und du wirst mit relativ geringem Aufwand sehr viel erreichen.

    Und zum Schluss das “Passiv

    Passiv ist im Gegensatz zum Aktiv die Indirekte rede.

    Ich nehme mich dem Problem an und löse es (aktiv) | Dem Problem wird sich angenommen und es wird gelöst (passiv).

    Im Passiven geht es darum, die Verantwortung abzugeben und ja nicht an sich zu reissen. “Das Problem wird gelöst” heisst nichts anderes, als dass jemand ein Problem lösen wird aber sicher nicht DU!

    Kurz zusammengefasst ist es wichtig, dass du deinem Gesprächspartner nicht wiedersprichst (“Aber”), klare Aussagen triffst (nicht “Konjunktiv”) und die Verantwortung (nicht “Passiv) übernimmst und auch wahrnimmst.

    So bist du eine kompetente Ansprechperson und versprühst Vertrauen in dich und deine Arbeit.

    Viel Spass beim Umsetzen.

    Partly powered by CleverPlugins.com