Angst und Einsamkeit, kommen immer zusammen!
Mai 27, 2010 von Tom Dobler · Kommentar hinterlassen
Immer mehr Menschen kommen in Schwierigkeiten und haben ihre persönliche Lage nicht mehr unter Kontrolle. Dies hängt mit dem Grundsatz zusammen, dass Angst und Einsamkeit stets zusammen auftauchen.
Die Idee ist, wenn Du ein gutes, umfangreiches und stabiles soziales Umfeld hast, dann kann fast jede Niederlage abgefedert oder abgewendet werden. Dabei ist es auch wichtig dass du ausserhalb der Familie und deinen Verwandten ein Umfeld aufbaust und pflegst. Genau die “Aussenstehenden” können dir dann weiterhelfen wenn es Probleme oder Verluste in der eigenen Familie gibt und diese bereits stark durch diese Ereignisse betroffen sind.
Was heisst also ein stabiles soziales Umfeld und wie erreicht man das?
Zu meinem nahen persönlichen Umfeld zähle ich Freunde und Freundinnen mit denen ich offen über meine Sorgen sprechen kann, die mir zuhören und sich dann klar für mich stark machen und für mich einsetzen. Selbstverständlich können diese Leute das immer auch von mir erwarten. Bei mir ist es sogar so, dass ich je nach Thema ein anderes Umfeld und andere Leute anspreche. So habe ich also “Spezialisten” zu allem was mir zustossen könnte und habe so einen breiten Rückhalt.
Jetzt magst du dich sicher fragen… “Ja gut und wie baut man sowas auf?”… Das ist eine gute Frage! Zuerst musst du halt mal ein paar Leute kennen lernen um so grob abzuschätzen wer zu diesem angestrebten Umfeld zählen könnte. Dazu eignet sich beispielsweise der Ausgang, ein Verein, eine Veranstaltung oder indem du dich einer bereits bekannten Gruppe anschliesst und so neue Leute kennen lernst. Wenn du mit den Leuten einmal im Gespräch bist, merkst du schnell ob dich diese weiterbringen in bestimmten Punkten oder nicht. Triff dann deine Entscheidung und versuche die eine oder andere Person noch näher kennen zu lernen. Sobald du deine potenziellen Leute zusammen hast geht es darum eine stabile Beziehung aufzubauen. Dies erreichst du nicht zuletzt dadurch, dass du viel Zeit und Herzblut in die Beziehung investierst und immer gerne bereits bist mehr zu geben als zu nehmen.
Logisch kannst du nicht ein Umfeld mit 20 Personen aufbauen und diese 5 Mal täglich treffen. Dazu reich schlicht die Zeit nicht. Jetzt musst du halt Prioritäten setzen und entscheiden ob eine TV-Sendung oder ein Fussballmatch wichtiger ist als ein guter Freund oder eine Freundin. Bedenke dabei immer, dass auch die andere Person mitbekommt wie du deine Prioritäten setzest und vielleicht ihre eigenen auch entsprechend anpasst.
Mein Tipp an dich: Wenn du Angst und Einsamkeit besiegen willst, schaffe dir ein gutes und stabiles persönliches Umfeld und du fällst nie mehr um!
Aus Liebe oder Angst? Entscheide selbst!
Februar 15, 2010 von Tom Dobler · 2 Kommentare
Alles was wir tun, tun wir aus zwei Gründen. Entweder aus Liebe oder aus Angst. Die Liebe ist gut, jedoch Angst muss nicht sein!
Liebe
Handlungen die wir aus Liebe tun, hat nicht nur damit zu tun dass wir der Freundin oder dem Freund Blumen oder Schokolade schenken. Es ist viel mehr dass wir etwas gerne tun aus purer innerer Überzeugung und ohne benötigte Peitsche. Wir blühen auf und haben Freude an der Tätigkeit und dem Resultat. Oftmals sehen wir einen genauen Sinn und Grund hinter unserem Tun und müssen nicht erst dazu eingeladen werden. Diese Tätigkeiten erfreuen uns und geben Vortrieb. Gehst du mit dieser Liebe am Morgen auf die Arbeit? Wenn nicht dann kommt vielleicht Punkt 2 zum Einsatz.
Angst
Das Zweite umfasst alle Handlungen die wir aus Angst machen. Existenz-Angst wenn wir keinen Job haben, deshalb arbeiten wir. Angst vor Repressionen und Rückschlägen beim Ausbleiben einer unbeliebten Tätigkeit. Wir müssen halt…
Wie verschiedenst bewiesen wurde ist die Angst eine schlechte Wegbegleiterin. Die Angst verursacht schlaflose Nächte, Panikatacken und führt zu unschönen Momenten im Leben, auf die jeder gerne verzichtet hätte.
Wie weiter?
Am besten nimmst du ein Blatt zur Hand und investierst 30 Minuten in dich! Du schreibst nieder was du so tust und ob dies aus Liebe oder Angst heraus passiert. Schau einmal die “Angst”-Seite an und frag dich, wieso du dich quälst solche Arbeiten durch zu führen. Kannst du diese unbeliebten Arbeiten delegieren an andere Leute? Ist es das Wert diese Angst-Aufgaben auszuführen? Streiche alles durch, was du nicht zwingend machen musst und konzentriere dich auf die Liebe-Aufgaben, denn diese beflügeln deine Taten und bereichern dein Leben.
So einfach ist das!
